Photo: Felix und ich 20 Minuten nach seiner Geburt (gleich nach der Nachgeburt).

Hallo zusammen,

es fühlt sich an, als hätte ich ewig darauf gewartet, euch meine Geschichte zu erzählen.

Als die Geburt immer näher rückte, fühlte ich, wie mein Körper reifer wurde. Ab Woche 38 fühlte sich alles bereit an und ich fuhr fort, täglich die Entspannungstechniken anzuwenden und zu üben. Das errechnete Geburtsdatum kam, ging vorüber, und ich machte mir keine Gedanken. Benjamin war 9 Tage zu spät gekommen, daher dachte ich, ich hätte noch viel Zeit.

Doch als ich mehr als 9 Tage über Termin war, bekam ich Panik und konnte nicht mehr auf die ruhige Geburt fokussieren, die ich mir vorgestellt hatte. Die Tage vergingen und es kostete mich mehr und mehr Anstrengung, ruhig, entspannt und fokussiert zu bleiben.

Als ich 12 Tage über Termin war, ging ich zum Check-up ins Jorvi-Krankenhaus. Alles war gut und man teilte mir mit, dass mein Muttermund ca. 4 cm offen war. Ich war sehr erleichtert, das zu hören, aber trotzdem bekam ich Angst, denn ich hatte immer noch keine Wehen und langsam wurde die Zeit knapp. Am Sonntag (15 Tage über Termin) würde die Geburt eingeleitet werden.

Birth Story - FelixNach einem aufmunternden Gespräch mit Awital von MyGentleBorn schaffte ich es, mich selbst wieder zu fokussieren, und ich verbrachte die Zeit damit, die Leitsätze zu hören und meinem wundervollen Baby zu sagen, dass es sicher zur Welt kommen könne.

Nun, der Sonntag (5. Oktober) kam, und nachdem wir Ben bei Freunden untergebracht hatten, machten wir uns auf den Weg ins Krankenhaus. Ich fühlte mich ruhig und friedlich, als wir ankamen, und ich konzentrierte mich auf die Tatsache, dass mein Baby nun bald kommen würde. Es wurde beschlossen, die Fruchtblase zu manuell zu öffnen, um zu sehen, ob das die Wehen auslösen würde. Das geschah um 10.30 Uhr und man gab mir zwei Stunden, um zu sehen, ob etwas geschah, bevor das weitere Vorgehen diskutiert werden sollte.

Fraser und ich plauderten ein bisschen und richteten uns gemütlich ein. Zum Glück hatte unsere Hebamme, Päivi, eine sehr positive Einstellung und da sie auch in London gelebt hatte, schwatzten wir über Alltagsdinge. Nach einer halben Stunde setzten die Wehen ein. Zu Beginn waren sie ganz leicht und verstärkten sich allmählich. Ich musste am Monitor angeschlossen bleiben, konnte mich aber zwischen dem Geburtsball und dem Bett hin und her bewegen. Päivi war begeistert und meinte sogar, dass ich in den Pool könnte, wenn alles weiterhin gut liefe. Das tat meiner Moral extrem gut!

Ungefähr um 14.00 Uhr wurden meine Wehen endlich regelmässig und ich stellte fest, dass ich sie mit Hilfe der Atemtechniken und mit den Leitsätzen im Hintergrund gut ertragen konnte. Bald darauf sagte man mir, dass der Pool frei sei und ich rein könne. Ich war so glücklich, dass ich anfing zu weinen. Meine Träume für diese Geburt erfüllten sich. Päivi warnte, dass der Pool alles wieder verlangsamen könnte, aber ich wusste, dass es nicht so sein würde. Ich hatte recht, sofort waren die Wehen doppelt so lang, stark und intensiv wie vorher.

Indem ich atmete und mir eine Blume vorstellte, die sich öffnet, konnte ich sie leicht aushalten.

So um 17 Uhr merkte ich, dass die Übergangsphase begann, ich begann zu zittern und meine Temperatur schwankte. Das war auch bei Benjamin so gewesen. Ich war froh zu wissen, dass es nun nicht mehr viel länger dauern würde.

Plötzlich veränderten sich die Wehen und wurden so intensiv, dass ich völlig überrascht war. Ich musste mich entscheiden, ob ich im Pool gebären oder zurück ins Zimmer wollte. Da ich mich nur noch mit Mühe konzentrieren konnte, hatte ich das Gefühl, das Zimmer sei besser. Wir zogen um und ich verwendete einen Geburtsstuhl. Frasers Arme um mich zu haben half sehr, aber ich fand es dennoch schwierig, mich auf die Geburtsatmung zu konzentrieren und presste ein bisschen. Fraser und Päivi waren eine grosse Hilfe und erinnerten mich ständig daran, dass, wenn es noch intensiver wurde, der Kopf in einer neuen Position lag und dass er immer näher kam. Es dauerte 20 Minuten und dann hatte ich meinen wundervollen Jungen im Arm. Ich hatte nur einen ganz kleinen Riss neben meiner Dammschnittnarbe, das waren super Neuigkeiten, nachdem die zweite Phase so hart, aber zugleich so eine positive und bestärkende Erfahrung gewesen war im Vergleich mit Bens Geburt.

Ich bin überglücklich über die Erfahrung von Felix’ Geburt. Er wog 4,28 kg und war 54 cm gross, viel grösser, als ich erwartet hatte! Danach ging alles reibungslos und ich fühle mich glücklich und sicher, gut für meine beiden Jungen zu sorgen.

Ich bin sehr dankbar für alles, was ich im MyGentleBorn-Geburtsvorbereitungskurs (Hypnobirthing) und von Lounnollinen Synnytys gelernt habe. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich meinen Ängsten stellen und so eine wundervolle Geburt in einem Krankenhaus erleben könnte.

Nun sind wir zu Hause und geniessen es, zu viert zu sein.

C. Colley, Espoo, Finnland 2014

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