Wie mir HypnoBirthing hätte helfen können

A beautiful Family

Lieber spät als nie

Hallo, ich bin Jessica, Content-Marketing-Strategin und Sprecherin. Seit Sommer 2014 arbeite ich für Awital. Sie engagierte mich, um positive Leitsätze / Affirmationen für ihre werdenden Mütter aufzunehmen. Eins kam zum anderen, und inzwischen unterstütze ich sie dabei, ihre Content-Marketing-Strategie zu implementieren.

Unglücklicherweise traf ich sie sieben Jahre zu spät. Sieben Jahre nachdem ich mit meinem einzigen Kind schwanger war. Ich werde keine zweite Chance bekommen, und meine Schwangerschaft und Geburt waren nicht ideal, weil ich es nicht besser wusste. Aber mit dem Wissen, das ich heute habe, kann ich vielleicht anderen Frauen helfen.

Wie aktuelle Geschehnisse mit persönlichen Erfahrungen zusammenhängen

Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber mich beschäftigt die Menge an Negativem in letzter Zeit sehr. Wenn ich Facebook öffne, werde ich erschlagen von Artikeln und Äusserungen von Intoleranz, Respektlosigkeit und Aggressivität gegenüber anderen. Von Mauerbau und gefährlichen Gesetzen und Restriktionen, die unzählige Menschen treffen werden. Es ist Realität, und ich habe Angst.

Du musst wissen, dass ich aus den USA stamme und seit 21 Jahren in Deutschland lebe. Die Hälfte meiner Freunde sind Amerikaner, und ich kann bestätigen: Wir sind eine geteilte Nation.

Die vergangenen Monate waren ein Alptraum für mich, und ich wollte einfach nur aufwachen. Stattdessen demonstriere ich, rufe Politiker an, schreibe Briefe und Artikel und mache mir Sorgen. Ich will das nicht weiter vertiefen, aber ich möchte sagen, dass es Awital und mir alles andere als egal ist, was zurzeit in der Welt geschieht. So ergab es sich, dass wir bei unserem letzten Skype-Gespräch nicht nur übers Geschäft redeten, sondern auch über Persönliches.

Und dann begann Awital darüber zu reden, wie die aktuellen Geschehnisse sich mit einer Geburt vergleichen lassen. Wie manchmal in einem Geburtsraum eine gewisse Aggressivität herrscht oder wie sich manche Frauen während ihrer Schwangerschaft und Geburt hilflos fühlen und sich Sorgen machen wegen irgendetwas, das ihr Arzt beim letzten Besuch sagte. Wie gewisse Frauen das Gefühl haben, keine Kontrolle über ihren Körper zu haben.

Dann habe ich ihr von meiner Schwangerschaft und Geburt erzählt. Und daraufhin fragte sie mich, ob ich diese Geschichte nicht mit euch teilen möchte. Ich sagte “Ja”.

“Ob deine Geburt minutiös geplant oder medikamentös ausgelöst war oder ob sie einfach geschah, etwas ist sicher – dein Leben wird nie mehr sein wie zuvor.”

Catherine Jones

Meine Schwangerschaftsgeschichte

Den ersten Kampf gewinnen: Schwanger zu werden

Schwanger zu werden, war für mich weder einfach noch kostenlos. Auch ging ich davon aus, dass es nicht klappen könnte. Nach sechs höllischen Jahren mit drei verschiedenen Gynäkologen wurde ich schliesslich mithilfe von IVF (In-vitro-Fertilisation) schwanger. Ja, ich habe ein Wunderkind, und sie heisst Leandra!

Das einzige, was ich beim dritten und letzten Versuch anders machte, war, dass ich eine Woche Ferien in Südfrankreich buchte. Um zu ENTSPANNEN!

Ein Artikel über meine Sehnsucht nach einem Baby in der Zeitschrift 'Eltern'

Konfrontiert mit meiner grössten Angst: zu erblinden

Am Tag, nachdem ich entdeckt hatte, dass ich schwanger war, schaute ich in den Spiegel und sah, dass mein linkes Auge total blutunterlaufen war. Das war vorher noch nie passiert, und da meine sich ablösenden Netzhäute bei beiden Augen bereits zweimal gelasert worden waren, zögere ich nicht, zum Augenarzt zu gehen.

Er fand nichts Auffälliges, aber fragte mich dann: «Ist irgend etwas anders bei Ihnen als sonst?» Ich antwortete: «Ja, ich habe soeben festgestellt, dass ich schwanger bin.» Er gratulierte mir, und sagte, dass es einfach ein geplatztes Blutgefäss sei, vielleicht ausgelöst durch Druck, aber es werde wieder verschwinden. ABER er sagte auch, dass ich während der Geburt extrem vorsichtig sein müsse. Ich sollte nicht pressen, denn so könnten sich meine Netzhäute ablösen und ich vorübergehend erblinden. NEIN! Meine allerschlimmste Angst, blind zu werden!

Kannst du dir vorstellen, dein Baby nicht zu sehen? Meine Tante weiss, wie das ist, denn ihr passierte genau das. Sie war nach der Geburt ihres ersten Kindes zehn Tage lang blind.
Deshalb wusste ich von Anfang an, dass ich einen Kaiserschnitt haben würde. Das war nicht schlimm, ich war einfach glücklich, dass ich schwanger war. Alles war gut.

Eine wundervolle Schwangerschaft: Meine eigenen Emotionen kontrollieren

Meine Schwangerschaft war nicht schrecklich. Mir war nie schlecht. Ich hatte auch keine extreme Lust auf Fleisch – meine zweitgrösste Angst als Vegetarierin. Meine Gynäkologin war sehr sorgfältig. Sie wollte, dass ich dieses Baby behielt, koste es, was es wolle. In den letzten vier Schwangerschaftsmonaten schrieb sie mich krank, sorgte für eine Putzfrau und riet mir, so viel wie möglich zu liegen. Ehrlich gesagt: Das war perfekt! Es war das erste Mal in meinem Leben, dass es mir erlaubt war, zu entspannen, und ich wette, das ist der Grund, weshalb mein Kind so einfach und ruhig war.

Doch das Ganze hatte eine Kehrseite. Ich musste zweimal pro Woche zu ihr zur Kontrolle und ein paar Mal ins Krankenhaus wegen offenbar frühzeitiger Wehen, die ich aber nicht spürte. Ich machte mir keine Sorgen. Ich wusste, mein Baby war okay.

All das Zeug hingegen, das man mir während dieser Arzt- und Spitalbesuche erzählte – mein Baby ist sehr klein, ich habe Wehen, ich bin etwas älter und weil es eine Risikoschwangerschaft war, sollte ich gut überlegen, ob ich nicht eine Fruchtwasserpunktierung machen wolle – das alles war sehr verstörend und ich hätte gut total gestresst sein können. Doch aus irgendeinem Grund war ich ruhiger denn je. Ich bin absolut davon überzeugt, dass Leandra mir sagte, dass sie gesund sei, und ich hörte auf sie, nicht auf meine Ärztin oder das Spitalpersonal.

Meine Geburtsvorbereitung: eine Zeitverschwendung

Das sollte ich so nicht sagen. Ich traf einige wunderbare Paare im Geburtsvorbereitungskurs und habe immer noch mit einigen von ihnen Kontakt. Was ich meine, ist, dass ich zwar Dinge lernte, aber nicht die richtigen. Ich lernte nicht, dass ich die Kontrolle habe über das, was im Gebärsaal passiert. Dass ich einen Geburtsplan schreiben und visualisieren sollte, wie ich mir die Geburt wünsche, egal ob Kaiserschnitt oder nicht. Ich wusste nicht einmal, dass die Nabelschnur nicht sofort durchtrennt oder dass mein Baby nicht gleich nach der Geburt gewaschen werden sollte, weil beides das Immunsystem des Babys schwächt. Nein, stattdessen durchtrennten die Pflegerinnen sofort die Nabelschnur und wuschen mein Mädchen, ohne zu zögern.

DAS sind die Dinge, über die wir hätten reden sollen in diesem Kurs, nicht nur, in welcher Position und wo wir gebären wollten.

Ich lernte viel von Awital, und seither kann ich dieses Wissen auch weitergeben. Eine Freundin von mir sagte daraufhin ihrer Pflegefachfrau, sie solle die Nabelschnur nicht sofort durchschneiden und das Baby noch nicht waschen, worauf diese sagte: „Wow, nur die cleveren Mütter wissen das!“

Traurig ist: Ich bin nicht dumm, noch sind es die Millionen von anderen Frauen, die gebären. Wir wurden einfach nicht informiert oder dachten nicht daran, darüber zu recherchieren. Eigentlich wollen wir Ärzten und Pflegepersonen ja vertrauen können.

Meine Geburtsgeschichte

Ich überlebte meine Schwangerschaft, nahm eine Tonne Gewicht zu trotz meines kleinen Babys und entspannte mich mehr als je in meinem Leben. Meine Ärztin setzte den Kaiserschnitt auf zwei Wochen vor Termin an, was ich nicht verstand, doch man sagte mir, es könne gefährlich werden, wenn ich Wehen bekäme, also akzeptierte ich die Entscheidung. Ich weigerte mich jedoch, bereits am Abend vorher ins Krankenhaus zu gehen. Das mussten sie hinnehmen. Der einzige Grund, weshalb sie mich dort haben wollten, war sicherzustellen, dass ich ihren Terminplan nicht durcheinanderbrachte.

Alles andere lief nach ihrem Plan. Wir traten ein, alles wurde gecheckt, mein Mann wurde vorbereitet, ich bekam die Epiduralanästhesie, und sie begannen, mich auseinanderzureissen.

Jessica and Michael falling in love again, this time with Leandra

Sie mussten meinem Mann verbieten, mich zum Lachen zu bringen, weil ich mich bewegte. Aber dann begannen sie, meinen Bauch hin und her zu bewegen, also würden sie einen verbrannten Autoreifen von einer gepflästerten Strasse zerren. Ich dachte bloss: Verdammt, das wird nachher wehtun. Und mein Gott, ich hatte recht. Ich hatte die nächsten drei Wochen Schmerzen – oder waren es Monate? Ich kann mich nicht erinnern. Ich glaube, ich hätte den vorübergehenden Schmerz einer natürlichen Geburt diesen wochenlangen Schmerzen nach dem Kaiserschnitt vorgezogen.

Ich durfte meine Tochter für einen Sekundenbruchteil sehen, aber sie nahmen sie sofort weg, weil sie still war. Ich persönlich denke, dass sie noch nicht bereit war, herauszukommen, und einen Schock hatte. Ich wurde in mein Zimmer gebracht und musste warten, bis sie sie mir endlich brachten. Ich legte sie mehrfach an an diesem Tag, aber sie war erschöpft und wollte nur schlafen, also liess ich sie. Ich löschte das Licht um halb elf, und sofort erwachte sie und war HUNGRIG! Mein Gott, war sie hungrig! Die nächsten paar Tage verbrachten wir mit verschiedenen Tests. Ich war erstaunt, oder vielmehr genervt, wie der Arzt sie packte, ihr die Decke wegriss, in die sie gewickelt war, sie auf den Rücken legte und ihr einen Schnuller in den Mund steckte, um den ersten offiziellen Gesundheitscheck vorzunehmen. Sie schrie nicht, machte kein Theater, war ganz ruhig – wozu also der Schnuller? Wenigstens dauerte es nicht lange, und ich konnte sie wieder halten.

Leandra war ein extrem hungriger Säugling. Ich nannte sie „meinen kleinen Vampir“: Die Pflegerinnen sagten mir, dass ich sie nicht häufiger als alle vier Stunden stillen sollte, aber nachdem ich sie einmal ein paar Minuten hatte weinen lassen, sagte ich mir: „Vergiss das, sie ist hungrig, und ich habe Nahrung, also komm, meine Kleine.“

Nach acht Tagen konnten wir endlich nach Hause. Wir waren allein, hatten keine Hilfe, und ich war erleichterter, als du dir vorstellen kannst. Ich fühlte mich frei. Ich fühlte mich sicher, aber ich wusste nicht, weshalb. Bis ich Awital traf. Ich realisierte, dass es nicht so sein muss.

Tweet This!

“HypnoBirthing verändert dein Leben. Ich werde diese Erfahrung nie machen, wünsche sie aber jeder künftigen Mutter.“

Was ich am meisten brauchte

Nachdem ich HypnoBirthing kennengelernt hatte, realisierte ich, dass ich VIELLEICHT eine natürliche Geburt hätte haben können. HypnoBirthing hätte mir die Instrumente und die Ermutigung gegeben, es zu versuchen. Es gibt kein „Pressen“ bei HypnoBirthing. Aber leider wurde HypnoBirthing nicht einmal als Option erwähnt. Natürliche Geburt hiess laut dem traditionellen medizinischen Personal pressen.

Heute denke ich, dass ich während der Schwangerschaft positiv reagierte, indem ich mich von den Ärzten nicht einschüchtern liess. Ich verstehe immer noch nicht, weshalb sie das Gefühl haben, ihre Patientinnen so stressen zu müssen.

Wo ich am meisten Unterstützung gebraucht hätte, war im Umgang mit den Ärzten und dem Pflegepersonal im Krankenhaus. Ich wusste nicht, dass und welche Möglichkeiten ich hatte. Ich vertraute den „Profis“. Das klingt dumm und naiv, aber ich kann es nicht mehr ändern. Es ist vorbei – und meine Tochter ist inzwischen zehn! Wir haben beide überlebt, sie ist gesund, und ich bin unglaublich dankbar, sie zu haben!

Meine Botschaft für alle werdenden Mütter

Als ich Awital ein paar Details meiner Geburt erzählte, hatte sie diesen traurigen Ausdruck im Gesicht. Sie ist einfach süss! Ich weiss, dass sie schon ähnliche Geschichten gehört hat, aber jede ist anders, und sie fühlt bei jeder mit. Ich liebe sie, weil sie Frauen aus ganzem Herzen dabei unterstützt, sanft gebären zu können. Sie macht das nicht für sich selbst, sondern für andere – das ist Liebe. Wir brauchen mehr davon in unserer heutigen Welt!

Man sagt mir, HypnoBirthing ist eine Erfahrung, die das Leben verändert. Eine, die ich nie haben werde, aber allen werdenden Müttern wünsche.

Es ist dein Körper, dein Baby und du verdienst eine sanfte Geburt. Kämpfe dafür!

Sei dir bewusst, dass du wählen kannst. Du musst nicht akzeptieren, was Ärzte und Pflegerinnen tun, und du kannst die Kontrolle über deinen Körper übernehmen. Du kannst auch lernen, wie du deine Geburt planst – nach dem Zeitplan deines Kinds, nicht des Arztes.

Es war nicht einfach für mich, meine Geschichte zu veröffentlichen. Ich bitte dich, sie zu teilen und uns zu helfen, dieses Bewusstsein zu verbreiten.


Alles Liebe

Awital MyGentleBorn

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